Montag, Mai 28, 2007

Neues aus Sindelfingen

Hey ho,

also ich schreib lieber noch mal was, bevor hier schon alles tot gesagt wird :-)

Ich wohne jetzt im schönen Sindelfingen und habe alles Wichtige in meiner unmittelbaren Nähe. Es ist eine 2er WG, dort wohne ich zusammen mit Dirk(28) gebürtig aus Chemnitz und sehr nett *g*. Wir haben eine Küche und ein kleines Bad und halt jeder so ca. 15qm Zimmer und noch einen Riesenabstellraum größtenteils gefüllt mit Hardware, werde mal noch Bilder machen :-)

Ansonsten arbeite ich fleißig an meiner Diplomarbeit. Ich sitze jetzt in einem Büro mit ca. 10 Praktikanten und Diplomanden, da ist auf jeden Fall immer was los.

Nächstes Wochenende steht Rock am Ring auf dem Programm, wird bestimmt wieder der Knaller. Tobi ist am Start, Atze reist Freitags noch mit seiner Crew an und die Olper vom letzten Jahr sind auch wieder dabei.

Meine Bildergalerie unter www.alexneef.de ist leider momentan nicht mehr zu erreichen, da Stefan der mit netterweise den Webspace zur Verfügung gestellt hatte seinen Server gekündigt hat. Ich suche noch nach Alternativen *g*

Hier mal ein paar Bilder von meinem Zimmer (Klicken zum vergößern):






Bis denne euer Spaten

Freitag, Mai 04, 2007

Das wars!

Hab Dank lieber Leser, aber das ist es wohl gewesen! Die Praktikanten WG, unser großartiges Projekt, ist zu Ende gegangen. 6 Monate sind sehr schnell rum, wie man sieht!

Nein, kein Streit hat uns auseinander gerissen, nur das harte Leben. Alle drei brechen wir auf in neue Abenteuer und gerne hätten wir sie gemeinsam gemeistert. Doch der Atze musste sein Steuer leider hart herumreißen und wieder in die Heimat segeln. Die Uni hat ihn wieder und er ist noch ein weiters Semester mit Vorlesungen beschäftigt. Der Spaten und meine Wenigkeit dagegen bleiben noch etwas im gelobten Land um bei gleichem Unternehmen noch unsere Diplomarbeit dranzuhängen.

Gerne wären zumindestens wir beide zusammen wohnen geblieben, doch die Wohnung war teuer und kein Ersatz für den Atze in Sicht. Nicht, dass er überhaupt zu ersetzen gewesen wäre!
Eine WG zu zweit scheiterte dann leider mangels geeigneter Räumlichtkeiten. So lebt jetzt jeder in seiner eigenen Bude. Das ist nicht mehr ganz so lustig, aber vielleicht ist das im Bezug auf die Diplomarbeit auch besser so.

Ich hoffe ihr hattet auch etwas Spass an diesem Werk und bleibt uns gesonnen. Bei Lust und Laune wird vielleicht nochmal einer von uns was posten, sofern den erwünscht (Bitte mit der Kommentarfunktion Wünsche äußern *g*)

Tschau ich bin raus.

Der Alcher

Sonntag, April 15, 2007

Ausflug zum Bodensee

So nah und doch so fern haben wir lange gedacht. Der Bodensee an der südlichen Grenze Deutschlands war als Ausflugsziel schon länger in unseren Köpfen, doch haben wir lange gezögert. Eine 150 km Fahrt macht man nicht einfach so. Da muss dann auch schon etwas Planung und das richtige Wetter herbei.

Als Ziel haben wir uns Konstanz ausgesucht, dessen Wurzeln bis in die Römerzeit zurückreichen. Dort angekommen ging es sofort und ohne große Umwege ans Wasser. Wegen des herrlichen Wetters wurde auch nicht lange überlegt, als man an einem Tretboot-Verleih vorbei kam. Mit vier Mann ab ins Boot und raus auf den schönen großen See. So war der Plan, doch die Technik hat ihre Tücken. So viel der Antrieb noch auf dem Weg aus dem Hafen heraus zur Hälfte aus. An ein vernünftiges Weiterkommen war nicht mehr zu denken, also herumgedreht und ein Austauschboot geschnappt. Hiermit ging dann alles wunderbar. Treten und sich treiben lassen und auch mal einen Fuß ins kalte Wasser halten.

Wieder an Land ging es dann mal in Richtung Rheinbrücke und ein Stück den Rhein herunter zur nächsten Fußgängerbrücke um dann direkt in der Innenstadt zu landen. Durch wunderschöne verwinkelte Gässchen und an einem Porsche mit kaputtem Auspuff vorbei auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität fürs Mittagessen. In einer Seitenstraße wurde man schließlich fündig. Die Hälfte der Sitzplätze am Tisch waren sogar in Schatten. Das Essen kam und die Pizzabesteller trauten ihren Augen nicht. Die Pizza war etwa halb so groß wie zum Preis von 5 bis 7 Euro zu erwarten gewesen wäre. Wenigstens gab es geschmacklich nichts auszusetzten. Doch zum Nachtisch war dann ein Eis fällig.

Die Stadt war zwischenzeitlich recht voll geworden. Da es gleichzeitig auch heiß geworden war, beschloß man, woanders hinzufahren. Die Schweiz klang verlockend und keiner hatte sie bisher betreten. Gesagt getan, ab ins Auto und auf zur Grenze. Doch was war das? Da standen ja tatsächlich noch Grenzbeamte an der Grenze! Was soll denn das? Tja, aufgewachsen in einem vereinten Europa, war dass für einige Insassen dann doch ein ungewohnter Anblick. Aber es kam noch besser. Der Grenzbeamte wunk uns nicht nur nicht durch, nein er wollte gleich mal von allen die Ausweise sehen. Das war dann echt zu viel des Guten. Die Zahl der Ausweise war nämlich leider nicht komplett. So hieß es dann gleich mal wieder herumdrehen. Auch der deutsche Kollege des braven Grenzbeamten staunte nicht schlecht, als er, auf die Frage nach den Ausweisen, die gleiche Antwort bekam. "Wie, sie wissen nicht, dass man sich an einer Ländergrenze Ausweisen muss?". Tja, da sieht man, wie weit uns die EU schon gebracht hat. Aber egal, für ca 40 Sekunden haben wir Schweizer Boden betreten!

Nach diesem Erlebnis sagte man sich, ab an den Strand und Füße ins Wasser. Da kann bestimmt nichts mehr schief gehen! Von einer Insel ganz in der Nähe hatte man gehört. Also nichts wie hin. Die Insel hatte einen eigenen Parkplatz (!) der im Tagestarif auch nur 4 € kostete. Ok, bei 4 Leuten ist das akzeptable. Doch man staunte nicht schlecht, als an der Brücke zur Insel plötzlich schon wieder das nächste Preisschild auftauchte. 12,90 € für Erwachsene und 6,50 € für Studenten sollte der Spass kosten. Wobei der Spass sich als Erlebnisinsel für Familien herausstellte. Ok, also wieder zum Auto. Auf Grund des Ultrakurzbesuchs kam man dann auch umsonst wieder vom Parkplatz herunter.

Im nächsten Ort versuchte man dann sein Glück in der nähe eines Campingplatzes. Und tatsächlich fand man etwas ähnliches wie einen Strand. Leider halt nur keinen Sandstrand sondern lediglich einen mit faustgroßen Steinen. Da man einen Decke mit hatte war das Problem aber nicht ganz so groß. Nur halt bei ungünstiger Gewichtsverteilung etwas ungemütlich. Aber naja, müde von den Strapazen des Tages war das zu verschmerzen. Und mit den Steinen konnte man wunderbar auf einen kleinen Felsbrocken werfen, der wenige Meter entfernt aus dem Wasser ragte.

Was bleibt ist ein Eindruck des wundervollen Bodensees und ein ordentlicher Sonnenbrand :-)

Grillparty

Da in Grafenau schon der Hochsommer angefangen hat, haben wir uns natürlich einen WG-Grill nebst WG-Grillkohle und einem Flacheisen zum Stochern in der Glut zugelegt. Das Set war auch schon zwei Mal im Einsatz (beim letzten Mal haben wir 25 Euro beim Metzger ausgegeben...).

Wie man hier gut sehen kann hat es auch allen Beteiligten geschmeckt, der Blick auf die Waage am nächsten Morgen sorgt allerdings für ein schlechtes Gewissen. Nach dem Verzehr von Fleischspiessen, Bauchfleisch, Würstchen und Rinder-, Puten- und Schweinesteaks kriegt man dann natürlich ordentlich Durst und fängt nach ein paar Bier an über das nahende Ende unseres Praktikums und unseres stets harmonischen WG-Lebens zu philosophieren...

Sonntag, März 18, 2007

Ludwigsburg Exkursion

Am gestrigen Samstag waren wir auf großer Entdeckungsfahrt in Ludwigsburg.

Die erst anfang des 18. Jahrhundert entstandene Stadt wenige Kilometer nördlich von Stuttgart wurde nach ihrem Gründer dem Herzog Ebehard Ludwig von Württemberg benannt. Dieser hatte zunächst nur ein Lustschloss für seine Jagdgesellschaften im Sinn, doch wurde daraus viel mehr. So beherbergt Ludwigsburg heute noch das größte unzerstörte Barockschloss Deutschlands.

Doch alles hübsch der Reihe nach. Trotz bewölktem Himmel und zu kurzer vorhergehender Nacht entschlossen wir uns dann doch noch am Samstag Mittag nach Ludwigsburg aufzubrechen. Dank Navigationssystem war der Weg auch leicht zu finden. In LB angekommen fuhren wir dann auch bald schon an den Schlossanlagen vorbei, die ja unser erklärtes Ziel waren. Also Parkplatz suchen! Ein hervorragendes Parkplatzleitsystem wies auch ständig ca. 250 Parkplätze auf dem "Parkring" aus. Nur, wie kommt man da hin? Ständig standen rechts und links Hinweise auf Parkhäuser, aber wo befand sich besagter Parkring? Ok, vielleicht, so dachte man sich dann, werden ja dann doch im Parkring alle vor einem liegenden Parkhäuser aufsummiert... Also nahm man dann doch mal eins der nächsten Parkhäuser mit größerer Kapazität in Augenschein. Ein Glücksfall wie sich herausstellte, befand sich dieses doch nur wenige hundert Meter neben dem barocken Marktplatz. Die Touristeninformation half dann auch wunderbar weiter, wie man denn zu Schloß kämen. Dieses war auch nicht weit, dafür aber mächtig beeindruckend. Neben dem Schl0ß selber, dass alleine schon beeindruckend genug gewesen wäre, glänzte das Areal noch mit einer wundervollen und riesigen Parkanlage.

Die gesammelten Bilder gibt es natürlich auch alle online hier.

Zusätzlich zu dem nebenstehend gezeigten Gartenanlagen beinhalten die Schlossanlagen aber noch einiges, was man zunächst nicht vermutet. So ist z.B. Ausstellung mit südländischen Gewächsen enthalten, die schon früh bis über die Grenzen des Landes bekannt war. Aber auch ein historischer Spielplatz mit restaurierten Schaukeln, Karusell und Riesenrad ist vorhanden. Ebenso kommt auch noch ein Märchengarten hinzu, der ein kleines Labyrint enthält und eindrucksvoll verschiedene Märchen darstellt.

Auf einem nicht ganz so barockem Spielplatz ließen dann Atze und ich unserem Spieltrieb freien lauf, wie man ja auch schon im Einführungsbild gesehen hat. Wie wir allerdings oben auf dem Bild auf besagten Turm hoch und wieder herunter gekommen sind, bleibt auf ewig unser Geheimnis (Nicht mal dem Orthopäden werden wir das erzählen, der uns wieder gerade biegt ;-) ). Nur der Spaten, der sonst ja nicht wirklich als Spaßbremse bekannt ist, hielt sich vornehm zurück.

Trotz stärker werdendem Hungergefühl entschied man sich dafür, auch noch das besagte Lustschloss "Favorite" zu besuchen. Dieses stellte sich als kleiner Bau mit gr0ßem Wildpark heraus. Von vielen, vielen Eichhörnchen, die die riesigen aber auch sehr morschen Bäume rauf und runter huschten, über eine Steinbock Herde (!), die sich gerne auch mal von einer älteren Mitbürgerin füttern ließ. Wobei eigentlich nur der Ranghöchste Steinbock was abbekam. Bis hin zu einer großen Menge Hirsche. Wie zutraulich diese und wie mutig der Atze war zeigt das nebenstehende Bild ;-) .

Belohnt für die stundenlangen Strapazen haben wir uns dann im nächsten Dönerladen. Kochen fiel dann mal aus... :-)

Der Alcher

Mittwoch, Februar 21, 2007

Küchenreinigungsaktion

Servus, hier mal ein paar Bilder von unserer Küchenreinigungsaktion, hatte sich ein bißchen was angesammelt :-)

Vorher (unbedingt auf die Bilder klicken, da gibt es noch so einiges im Detail zu entdecken *g*)




und nachher:



Das Reinigungsteam:



So, jetzt wieder alles dreckig machen, das können wir schließlich am besten.

Ade der Spaten

Sonntag, Februar 11, 2007

Wohnungsvideo

Hi,

hier nun endlich das lang erwartete Video unserer Wohnung. Die Qualität hat leider beim upload zu youtube etwas gelitten.



Tschö mit ö